2018

THEORY OF EVERYTHING

 

 

 

 

 

 

2018,weitere Sonnenumläufe sind absolviert. Die Situation ist dabei unverändert. Es folgt keine Gegendarstellung als abduktiver Paralogismus. Das Undenkbare bleibt gedacht!

Den schnellsten Zugang zum Thema erlangt man über die Funktionsweise der eigenen Sinnesorgane. Die Augen und Ohren sind geeignet uns Ausschnitte der Realität bewusst zu machen. Die entscheidenden Faktoren der Realität werden vermittelt. Die Zustände Licht und Schall werden transduziert durch die Existenzsensoren Stäbchen und äussere Haarzellen. Die Eigenschaftssensoren sind die Zapfen und die inneren Haarzellen. Ja, die cochleäre Transduktion ist derzeit nicht vollständig aufgeklärt. Aber Histologie und Innervation erlauben eine eindeutige Zuordnung, wenn man weiß wo nach man sucht.

Die Weltformel (WF) kennt, je nach welcher Größe aufgelöst wird, drei grundsätzlich verschiedene Arten der Beschreibung. Unterscheiden kann man Zustands-, Existenz- und Eigenschaftsbeschreibungen.

Energie ist ein an sich fiktiver Begriff. Er steht aber für ein Sammelsurium an Zuständen. Damit sollte jede Gleichung die mit E= beginnt eine Zustandsbeschreibung sein. Als Exempel dient hier die Formel der kinetischen Energie. Einem ersten WF-Faktorencheck zufolge scheint alles korrekt. Geht man die Betrachtung allerdings von der Seite der Einheiten an, so wird schnell klar die vermeintliche Zustandsbeschreibung ist eine Existenzbeschreibung. Ursache ist die bereits erwähnte Fehlinterpretation Zustand gleich Existenz. Aber es gilt, E ungleich W gleich m !

Ein anderes Beispiel ist die Zustandsbeschreibung des Drucks. Druck ist gleich Kraft pro Fläche. Aus WF-Sicht ist die Beschreibung eines Zustandes mit Hilfe eines anderen Zustandes suboptimal. Die korrekte Zustandsbeschreibung lautet, Druck ist gleich Arbeit pro Volumen. Bei diesem Beispiel können die Einheiten einem ein anderes Problem vor Augen führen. Setzt man die verschiedenen Arten von Zustandsbeschreibungen des selben Zustandes gleich, so lösen sich die Einheiten nicht korrekt auf. Das deutet nicht auf einen falschen Ansatz, sondern sagt, unsere Einheiten sind nicht immer zweckmäßig. Geht man davon aus, Masse ist konstant, ist eine Massenmengenangabe in Kilogramm ausreichend. Betrachtet man lange Zeitabschnitte oder Materie mit hoher Eigenschaftsintensität, so ist Masse nicht konstant. Der Wert in Kilogramm verändert sich umso stärker, je weiter man sich vom Moment der Wertangabe entfernt.

Das Alles ist Retrospektive mit neuem Blickwinkel. Genau so kann man sich auch dem Unbekannten zuwenden. Die Natur besitzt eine fraktale Struktur. Damit ist auch das Wissen über die Natur fraktal. Es ergeben sich unzählige Ansatzmöglichkeiten. Alles auf einmal geht nicht! Am besten man beginnt am Anfang. Macht man sich Gedanken über den Anfang, macht man sich Gedanken über den Werdegang des Universums. Die Faktenlage über das Universum ist dünn. Vier der am häufigsten getroffenen Aussagen über das Universum lauten :

 

1. Vor 13,8 Milliarden Jahren fand eine Art Urknall statt !

 

2. Das Universum expandiert beschleunigt !

 

(3.) Dunkle Materie hält die Galaxien zusammen !

 

(4.) Dunkle Energie treibt das Universum auseinander !

 

Die Aussagen eins und zwei beruhen auf Beobachtungen. Die beiden letzten Aussagen ergeben sich als logische Notwendigkeiten, will man das bisherige Weltbild nicht aufgrund neuerer Erkenntnisse revidieren. Den beiden belastbaren Aussagen füge ich eine dritte Aussage hinzu :

 

3. Der Gesamtzustand Universum verhält sich wie jeder einzelne Zustand innerhalb !

 

Es klingt unglaublich, aber der Rest ist reine Fleissarbeit. Drei Aussagen genügen um das gröbere Schicksal des Universums abzuleiten.

Die dritte Aussage bedeutet, dass das Universum fluktuiert, wie alle anderen Zustände auch. Trägheit macht Fluktuation zur Schwingung. Aus entweder-oder wird sowohl-als-auch mit dynamischer Gleichgewichtslage. Also richtig ist Big Bounce, nicht Big Bang! ( R.I.P. S.H.! )

Aussage zwei gibt Gewissheit in welcher Phase des universalen Zyklus wir uns befinden. Die gesamte Schwingungsdauer des Universums (τ-univ.) lässt sich in zwei gegensätzliche Phasenabschnitte unterteilen.

 

0τ-univ. bis 1/2τ-univ. Expansion.

 

1/2τ-univ. bis τ-univ. Kontraktion.

 

Diese zwei Abschnitte lassen sich ihrerseits weiter unterteilen.

 

0τ-univ. bis 1/4τ-univ. beschleunigte Expansion.

 

1/4τ-univ. bis 1/2τ-univ. verzögerte Expansion.

 

1/2τ-univ. bis 3/4τ-univ. beschleunigte Kontraktion.

 

3/4τ-univ. bis τ-univ. verzögerte Kontraktion.

 

Hier eine Liste vorhersagbarer Phasenzustände, charakterisiert durch

 

die Expansionsgeschwindigkeit v,

die Kontraktionsgeschwindigkeit -v,

die Beschleunigung a,

die Verzögerung -a

und die Masse m.

Masse steht hier stellvertretend für alle Existenzformen.

 

0τ : v = 0, a = 0, m = minimal

 

1/8τ : v = vmax./2, a = maximal

 

1/4τ : v = maximal, a = 0

 

3/8τ : v = vmax./2, -a = maximal

 

1/2τ : v = 0, a = 0, m = maximal

 

5/8τ : -v = -vmax/2, a = maximal

 

3/4τ : -v = maximal, a = 0

 

7/8τ : -v = -vmax./2, -a = maximal

 

τ : v = 0, a = 0, m = minimal

 

Die gemachten Beobachtungen passen am besten zu den Bedingungen um 1/8τ. Neben maximaler Beschleunigung hat auch die Expansionsgeschwindigkeit mit vmax./2 einen bereits gut nachweisbaren Wert angenommen.

Die Aussage Nummer eins erlaubt die Bestimmung der Schwingungsdauer des Universums. 8 x 13,8 Milliarden Jahre ergeben für τ-univ. zirka 110 000 000 000 ys..

Das Verhalten des Universums wirkt sich direkt auf die scheinbar ehernen Grundgesetze aus. Nur bei starker Beschleunigung erreicht Materie die nötige Stabilität, um bei moderater Eigenschaftsintensität komplexe Kompartimente zu bilden. Die Vehemenz der Veränderung ist für uns ,,spürbar". Relevante Effekte sind Trägheit und Entropie. Mit Trägheit sind neben der massendynamischen Trägheit auch die starken Kernkräfte gemeint, welche verhindern, das bei der erstbesten Gelegenheit die Materie in ihre Eigenschaften zerstrahlt.

Entropie beschreibt was das Universum momentan tut. Existenzmenge und Eigenschaftsintensität sind die wechselwirkenden Größen. Der Grundtakt wird von τ-univ. vorgegeben, in dem λ-univ.(Durchmesser Universum) mit der Existenzmenge des Universums in Beziehung tritt. Lambda-universum wird größer, also die dynamische Eigenschaftsintensität lässt nach und führt zu einem Zugewinn an Existenzmenge. Damit auch zu einem Zugewinn an Masse. Aus Eigenschaft wird Existenz. Bekannt sind uns die Transformation von elektrischer Spannung zu elektrischer Stromstärke und das Abkühlen heisser Getränke, in dem die molekulare Erregung auf mehr Masse verteilt wird. Im ersten Fall erfolgt die Transformation über einen weiteren Zustand (Magnetismus). Das macht das Ereignis reversibel. Im zweiten Beispiel wird natürlich keine neue Existenz generiert. Zur Betrachtung des Zustandes ist nur der wachsende Anteil der beteiligten Masse relevant. So unterschiedlich beide Beispiele erscheinen, sie folgen beide dem Prinzip Eigenschaftsintensität wird zu Existenzmenge. Alle Zustände die wir wahrnehmen können sind überlagert. Dies bedeutet zumeist viele kleinere Zustände bilden die Existenz eines höheren Zustandes, welcher seine eigenen Eigenschaften besitzt (Emergenz). Reine (nicht überlagerte) Zustände finden sich nur bei Existenzmengen im Wirkungsquantumbereich.

-Ein Zustand im WF-Sinn ist ein beobachtbares oder nicht beobachtbares Objekt oder Ereignis.-

Zu keinem Moment des universalen Phasenverlaufs ist die Entropie stärker. Damit ergibt sich ein, in unserem Sinne der Existenz, nur kleines habitables Fenster, welches ich auf maximal zehn Prozent der Gesamtschwingungsdauer schätze. Unser Auftritt zur Primetime ist kein Zufall!

Bemisst man den Wert von Aussagen nach der Wahrscheinlichkeit ihrer Richtigkeit, so ergibt sich eine eindeutige Hierarchie.

An der Spitze steht die Mathematik mit ihrer Logik. Der mathematische Beweis ist der ultimative Beweis!

Eine Stufe tiefer findet man die Methoden der Induktion und Deduktion. Die Arbeitspferde der Wissenschaft heissen Analyse und Synthese. Derartig gewonnene Aussagen können mathematisch abgesichert werden.

Ganz unten rangieren die Methoden der Abduktion. Erratene Aussagen sind logischerweise die unsichersten!

Das Wissen über die Weltformel liegt außerhalb unserer Wahrnehmung. Solches Wissen gewinnt man nicht durch Herleitung oder Transformation! Auch Wahrscheinlichkeiten greifen nicht ohne Basis. Da hilft nur die Abduktion weiter. Geduld und Glück werden zu maßgebenden Einflussgrößen. Damit ergeben sich zwei Probleme.

Zum einen kann die Richtigkeit abduktiver Theorien nicht endgültig bewiesen oder widerlegt werden (siehe Evolutionstheorie). Zum anderen lösen sich bestehende Hierarchien nur schwer auf. Hat man sich erst im Raum-Zeit-Korpuskel-Universum eingerichtet, so wird es sehr schwer sich etwas grundsätzlich Verschiedenes vorzustellen. Konstruktionsbedingte Dogmen beschränken den nötigen Gedankenspielraum. Es gibt keine schonendere Weise.

Die wahre Königin der Wissenschaft, zumindest themenbezogen, heißt Philosophie und ihr ultimatives Werkzeug ist die Mathematik!

Müsste ich davon ausgehen, das Universum sei unendlich, ewig, unveränderlich und Naturkonstanten wären bedeutender als nur die wiederkehrenden Schnittpunkte der eigentlich relevanten Variablen zu sein, dann wäre ich immer noch am Anfang. Weiterhin sind Feldtheorien Wirkungsbeschreibungen, da jedes Feld eine Ursache besitzt. Geht es um die Mutter aller Ursachen, kommt man mit Wirkungsbeschreibungen nicht weiter.

Ich biete, nach meiner Kenntnis, das weltweit einzige geschlossene Weltbild, das die Ursachen seiner Basisgrößen erklärt und ohne Bemühung höherer Mächte auskommt.

Um mir auf Augenhöhe wirksam entgegenzutreten, bedarf es der Präsentation eines geschlossenen Weltbildes, welches weniger Grundannahmen besitzt. Dann entscheidet Ockham's Razor!

 

Zum Schluß noch ein kurzer, selbstverständlich fakultativer Test der persönlichen Sattelfestigkeit.

 

1. Bewerte folgende Aussage vor dem Hintergrund des Hauptthemas !

Unsere Sonne ist ein gelber Zwerg !

 

2. Erkläre den Unterschied zwischen Leistung und Kraft und stoppe dabei die Antwortdauer !

Die korrekte Antwort dauert im Durchschnitt 3,8 Sekunden.

 

3. Was, wenn A > B und A / B = ( A + B ) / A ist ?