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Die universale Formel

Theory Of Everything

Es mag viele Möglichkeiten geben um das Grundprinzip des Universums zu beschreiben.

Der Wert jeder einzelnen Möglichkeit bemisst sich am Grad der Vermittelbarkeit.

Auch kann die Art des Erkenntnisgewinns mittels heuristischer Methoden wundersam anmuten.

Insbesondere wenn eine aufgelegte Lösungsschablone die zahlreichen Sackgassen ausblendet.

Das Thema ist so alt wie die steinzeitlichen Höhlenmalereien.

Der Mensch beobachtet seine Umwelt und versucht sich an abstrakten Beschreibungen.

Den Gegenstand der Beobachtung bezeichne ich hier und im folgenden als Objekt/Ereignis.

Jede effektive Beschreibung benötigt einen Vergleich.

Die einfachsten Vergleiche, wie pfeilschnell oder tagelang vollziehen wir nahezu unbewusst.

Die Verwendung universeller Vergleichsgrößen gäbe der Beschreibung eine neue Qualität.

Wir leben in Raum und Zeit. Alle wahrnehmbaren Objekte/Ereignisse befinden sich in Raum und Zeit.

Also erklärt man Raum und Zeit zu Basisgrößen und definiert Basisgrößeneinheiten.

Setzt man die Basisgrößen zueinander ins Verhältnis, erhält man abgeleitete Größen wie

Geschwindigkeit und Beschleunigung.

Vergleicht man Objekte/Ereignisse mit Hilfe der Basisgrößen erhält man universelle Beschreibungen.

Unsere Vorstellung von Zeit und Raum ist reine Vermutung.

Die Gültigkeit gründet allein in der Ableitbarkeit.

Tatsächlich kommt man am Anfang nicht ohne Vermutungen aus.

Die Annahme der Richtigkeit der folgenden Aussagen halte ich für unverzichtbar.

Das menschliche Gehirn ist mit der deutschen Sprache fähig das Grundprinzip des Universums

wahrzunehmen und zu beschreiben!

Die für die Wahrnehmung eines Objektes/Ereignisses verantwortlichen Faktoren

sind die Faktoren des Grundprinzips!

Das ausgemachte Grundprinzip lässt sich auf das nicht wahrnehmbare Universum übertragen!

Das Universum ist ein geschlossenes System!

Jedes Objekt/Ereignis besitzt Eigenschaften, welches es unverwechselbar machen.

Gelänge es die allen Objekten/Ereignissen gemeine Grundeigenschaft zu identifizieren und zu skalieren,

könnte man jedes Objekt/Ereignis mit seiner Eigenschaft ins Verhältnis setzen.

Universelle Basisgrößen wie Raum und Zeit wären dann unnötig und wohl auch nicht real,

unabhängig davon was die Wahrnehmung suggeriert.

Wie fängt man an?

Zunächst wählt man ein beliebiges Betrachtungsobjekt.

Welche Umstände führen zur Wahrnehmung des Objektes/Ereignisses?

Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei so banal, das man sie leicht unterschätzen kann.

Der offensichtlichste Grund der dazu führt, daß man das Objekt/Ereignis wahrnimmt,

ist der Umstand das es existiert.

Die Art und Weise wie man ein Objekt/Ereignis wahrnimmt wird durch dessen Eigenschaft bestimmt.

Das ist alles was man braucht, um die allgemeinste Variante der Weltformel zu beschreiben.

Objekt/Ereignis = Existenz x Eigenschaft

Beliebiges Betrachtungsobjekt bedeutet:

Alles = Existenz x Eigenschaft !

Oder:

Haarbürste = Existenz x Eigenschaft !

Wie es sich für eine universale Formel gehört auch:

Universum = Existenz x Eigenschaft !

"In summary, although a category 1b TOE may one day turn out to be correct,

it may come to appear somewhat arbitrary and thus perhaps disappointing to scientists

hoping for a TOE that elegantly answers all outstanding questions and leaves no doubt

that it really is the ultimate TOE."

Max Tegmark 1998

Wir leben in einer physikalischen Welt, die mathematischen Regeln folgt.

Allerdings ergeben sich nicht für alle mathematischen Phänomene physikalische

Entsprechungen ( 1b TOE nach Tegmark ).

Während man in der Mathematik relativ problemlos mit unendlichen Mengen hantiert,

wird jeder Versuch eine reale unendliche Menge zu generieren dazu führen,

dass man je nach persönlicher Befähigung das Universum mehr oder minder

aus dem Gleichgewicht wirft, ohne seinem Ziel ernsthaft näher zukommen.

In einem geschlossenen System gilt der Energieerhaltungssatz und

steht im Widerspruch zur Idee der realen unendlichen Menge.

Derlei Gedankengänge sind obsolet, wenn man bedenkt,

dass man ein Universum dessen einzige Stetigkeit die Veränderung ist,

nicht ohne Variablen beschreiben kann.

Mehr noch sind das Produkt und die Faktoren der Weltformel variabel.

Daraus folgt, Prädikatenlogik erster Stufe genügt nicht um die Weltformel zu beschreiben.

Das bedeutet auch eine 1a TOE nach Tegmark kann es nicht geben.

Es ergeht der Weltformel wie jeder Weltanschauung die im Ansatz auf Vermutungen fußt,

nur die universale Ableitbarkeit erweist die Gültigkeit.

Stets im Diskurs mit anderen geschlossenen Weltbildern die mit scheinbar weniger Annahmen auskommen.

Einige der wichtigsten (Teil)Weltvorstellungen definieren sich im Ansatz über ihr Verhältnis zur Energie.

Ohne das Phänomen Energie näher zu kennen, kann man es in die Formel einsetzen.

Energie = Existenz x Eigenschaft.

Betrachtet man die klassische Physik und die relativistische Physik im Lichte der Weltformel,

können die Ansätze Energie = Arbeit, und Energie = Masse verallgemeinert werden zu

Energie = Existenz.

Ein gemeinsamer Ansatz erklärt den teilweise ergänzenden Charakter beider Weltbilder.

Das Fehlen der Eigenschaften führt in einem Fall zur Exklusion der Reibung und

im anderen Fall fehlt das "Gegengewicht" zur Masse.

Es entsteht das schwarze-Loch-Problem.

Schwarze Löcher sind Extremfälle des Universums.

Damit gehören sie zu den am einfachsten zu beschreibenden Objekten.

Schwarze Löcher besitzen minimale Existenz bei maximalen Eigenschaften

(der Anfang aller Entropie).

Im Unterschied dazu kommen bei Plancks Beschreibung des Wirkungsquantum

Existenz und Eigenschaft zusammen.

Energie = h (W.quantum) x f (Frequenz)

Mit h als kleinste Existenz und f wie sich noch später zeigen wird, als Eigenschaft.

Das ist die Weltformel beschränkt auf die kleinsten Existenzen.

Trotz der begrenzten Gültigkeit handelt es sich um die Basis der Quantenmechanik.

Boltzmann gelang mit Hilfe des Atommodells eine anschauliche Beschreibung der Entropie.

Bedenkt man, die Atome sind nicht die Realität, sondern ein Modell der Realität,

so kann man die Entropie allgemeiner beschreiben.

Entropie ist, bei konstanter Energie, die Zunahme der Existenz aufgrund nachlassender Eigenschaften!

In einem expandierenden Universum ist die Entropie das vorherrschende Grundprinzip.

Das ist der Moment, in dem man die restlichen Mitspieler vorstellen sollte.

Wenn Raum und Zeit nicht real sind, was veranlasst uns es zu glauben?

Wie bereits angedeutet sind allen Objekten/Ereignissen Grundeigenschaften gemein.

Die Raum-Zeit-Illusion und die Beobachtung eines inhomogenen, nicht wechselwirkungsfreien

Universums deuten auf zwei Arten von Grundeigenschaften.

Ein gegensinniger und ein ergänzender Charakter sind zu erwarten.

Die grundlegendste schwarz-weiß Beziehung ist das dynamisch-statische Wechselspiel.

Die statische Grundeigenschaft aller Objekte/Ereignisse ist die Fluktuation.

Die universale Basisgröße ist die Schwingungsdauer τau.

Eigenschaft und Basisgröße verhalten sich umgekehrt proportional.

Das heißt, je intensiver die Eigenschaft desto kürzer ist die Schwingungsdauer τ.

Die dynamische Grundeigenschaft ist uns weniger vertraut.

Doch ergibt sich der Charakter der Eigenschaft analog.

Die dynamische Grundeigenschaft aller Objekte/Ereignisse ist die Distanz.

Die universale Basisgröße ist der Abstand λambda.

Es gilt je intensiver die Eigenschaft desto kleiner ist λ.

Das Verhältnis der Basisgrößen der Objekte/Ereignisse bestimmt die Ausbreitungsgeschwindigkeit c.

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit kann Werte zwischen null und unendlich annehmen.

Also Raum und Zeit sind die Kehrwerte der dynamischen und statischen Grundeigenschaften

des Universums.

Eigenschaften existieren nicht unabhängig.

Objekte/Ereignisse existieren und besitzen Eigenschaften.

Frequenz ist gemäß Definition der Kehrwert der Schwingungsdauer.

Die Schwingungsdauer ist der Kehrwert der statischen Eigenschaft.

Das bedeutet Frequenz = Eigenschaft.

Man kann jetzt auch verstehen, daß Objekt und Ereignis zwei Begriffe für das selbe Phänomen sind.

Ob wir etwas als Objekt oder Ereignis bezeichnen hängt vom Existenz-Eigenschafts-Verhältnis

und dem Verhältnis der Grundeigenschaften ab.

Hat man das Prinzip verinnerlicht, begegnet einem die Weltformel überall.

- Objekt = Quantität x Qualität

- Licht = Helligkeit x Farbe

- Schall = Lautstärke x Tonhöhe

- Leistung = Arbeit / τ

- Kraft = Arbeit / λ

- Kraft = Impuls / τ

- Kraft = Masse x Beschleunigung

Die Eigenschaft Beschleunigung ist ihrerseits ein Verhältnis der Grundeigenschaften

λ / τ x τ.

Kennzeichnend ist die ständige Veränderung des Verhältnisses der Grundeigenschaften.

- Wärme = Masse x Temperatur; Moleküleigenerregung; 1 / τ

- Druck = Masse x Moleküldistanz; 1 / λ

Wärme und Druck sind synergistisch.

Sie teilen eine gemeinsame Existenz mit beiden Grundeigenschaften.

- Teilchen = Masse x Welle

- Element = Menge x Dichte

- elektrische Leistung = elektrische Stromstärke x elektrische Spannung

- Gravitation = Masse / τ

( τ-Erde = 193 000 000 Jahre; τ-Mond = 579 000 000 Jahre; τ-Sonne = 22 Jahre )

Analog zu Wärme und Druck, halte ich die Elektrizität für synergistisch zum Magnetismus.

Die gemeinsame Existenz ist die Menge der bewegten Ladungsträger.

Die Trennung der Ladungsträger ( elektr. Spannung ) entspricht der dynamischen Grundeigenschaft.

Die magnetische Eigenschaft muss der statischen Grundeigenschaft entsprechen,

bisher unbeschrieben.

In dieser Art kann es weitergehen.

Hat man das Grundprinzip nicht verstanden,

wird man die Ableitungen als willkürliche Behauptungen einschätzen.

Also erst das Grundprinzip und dann selbst ableiten!

Weiterführende Gedanken weisen darauf hin, dass das Universum ein halboffenes System

im Gleichgewicht mit anderen halboffenen Systemen ist.

Die gewonnenen Erkenntnisse gelten systemunabhängig.

Die Annahme eines geschlossenen Systems fördert die interne Lösungssuche und

verhindert eine Problemverlagerung nach außen.

Berechtigt wäre der Einwand meine Gedanken wären naiv und laienhaft.

Dem kann ich mit meiner 95 prozentigen Wahrnehmungslücke nicht widersprechen.

Aber da geht es den Menschen wie den Leuten!

 

 

 

Happy Anniversary !

 

Zunächst fasse ich, der Umstände halber, alle beobachtbaren Objekte und Ereignisse unter

dem Oberbegriff die Zustände zusammen.Dem zufolge lautet die allgemeinste Variante des Grundprinzips

Zustand = Existenz x Eigenschaft.

Ein Einzelfall ist

Kraft = Drehmoment / λ.

Die Kraft ist der beobachtete Zustand.

Das Drehmoment ist der Existenzfaktor.

Andere Existenzfaktoren die häufig im Focus der Aufmerksamkeit stehen sind:

Masse, Arbeit, Lichtstärke, Schalldruck, Impuls, elektr.Stromstärke, Wirkungsquantum.

Der Abstand λ ist die Basisgröße der dynamischen Grundeigenschaft Distanz.

Der Abstand ist der Kehrwert der Distanz.

Andere uns bekannte Eigenschaften sind: Farbe, Frequenz, Geschwindigkeit, Beschleunigung, elektr.Spannung, Temperatur.

Alle aufgeführten Eigenschaften sind Varianten der Grundeigenschaften Distanz und Fluktuation.

In Sachen Weltformel kratzt ein einzelner Mensch bestenfalls an der Oberfläche.

Das kollektive Phlegma verschafft mir dennoch ungestörte Momente der Erkenntnis.

Einige davon wären durchaus einen unbekleideten Lauf über die Agora wert.

So ist Energie der allgemeinste Begriff um innerhalb des Raum-Zeit-Modells Zustände zu beschreiben.

In Zukunft wird es zwei Möglichkeiten geben.

Entweder man mag es allgemein, dann wird man Energie weiter verallgemeinern zu dem was es ist, ein Zustand.

Oder man will es konkret, dann wird man den betrachteten Zustand direkt beschreiben.

Ein Umweg über Energie ist nicht nötig.

Damit gehört Energie auf die rote Liste der gefährdeten Begriffe!

Information entsteht durch die Modulation der Amplitude oder der Frequenz.

Damit ist Information direkt existenz- bzw. eigenschaftsabhängig.

Viele Größen, u.a. die Avogadrokonstante, können mit der Information in Beziehung treten.

Die Information ist jedoch von diesen Größen nicht abhängig.

Die meiste Konfusion beim Thema Raum-Zeit-Verständnis stiften die inversen Beziehungen zwischen den Basisgrößen und ihren Ursachen.

Wir denken das Grosse ist groß.

Dabei gilt, je kleiner der Raum und je kürzer die Zeit, desto größer, intensiver, dichter sind die ursächlichen Eigenschaften.

Es besteht kein Widerspruch zwischen dem simpel ,,arbiträren" Grundprinzip und der Neigung des Universums sich in fraktalen, oberflächenaktiven Komplexitäten zu exprimieren.

Seit jeher stehen sich, getrennt durch den Effekt der Emergenz, die holistische

und die reduktionistische Denkschule scheinbar unvereinbar gegenüber.

Das Universum überspannt mindestens 50 Dezimalstellen. Mit uns in der ungefähren Mitte.

Das ist genügend Platz für beide Denkarten.

Zunächst ist da die kleinteilige, reduktionistische Puzzlearbeit.

Ab einem gewissen Fortschritt lohnt sich ein holistischer Blick auf das Gesamtbild.

Die Basis jeden pluralistischen Denkansatzes.

Sucht man echte Widersprüche, so findet man reichlich Kontrast zwischen all dem betriebenen Aufwand, um den Geheimnissen des Universums auf die Spur zu kommen und dem beispielhaften Umstand für die Bestimmung der Lebensdauer des Universums nicht einmal die Couch verlassen zu müssen.

Wie man es auch dreht und wendet, die Realität ist für Menschen nicht diskutabel.

Schuld ist die Wahrnehmung nicht der Verstand!

Wir diskutieren nur verschiedene Interpretationen der Realität.

Für derlei Vergleiche gilt ein einfacher Merksatz : universal schlägt universell, egal wie ausgeklügelt!

Allumfassendartig ist ungleich allumfassend.

Das Weltbild schliesst sich mit der Erklärung der eigenen Basisgrößen.

Das Neue beginnt mit der Einsicht, Raum und Zeit sind keine unabhängigen Größen, sondern sind mit dem Universum verquickt wie alles Andere auch.

Schluss mit Mystik, Tabu und Dogma! Das ist alles nur in deinem Kopf.

Wenn nicht, ist das nicht schlimm. Hat ja die letzten 2600 Jahre auch nicht geklappt mit den Besten, den Vorzüglichen und dem Rest.

Ich bin nicht sicher, ob wirklich alles gesagt werden mußte.

Aber mit Weitblick und ohne Pathos handelt es sich um das gemeinsame Fundament der Naturwissenschaften!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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